So gelingt eine schonende und effektive Welpenerziehung

Besitzt man zum ersten Mal einen kleinen Hundewelpen, möchte man kaum wahrhaben, dass die Erziehung der kleinen Racker so anstrengend sein kann. Doch tatsächlich ist es so, dass die Erziehung eines kleinen Welpen weitaus anstrengender ist, wie viele Denken und Welpen sich oft sogar mit kleinen Kindern vergleichen lassen, da sie noch viel lernen müssen. Damit Ihnen die Welpenerziehung gelingt und Sie von Anfang an direkt typische Fehler vermeiden können, verraten die Betreiber von www.welpenerziehung-ratgeber.de in diesem Beitrag, wie Sie Ihren Liebling ohne Gewalt und Druck, erziehen können.

1. Regeln festlegen

Sobald Ihr Welpe bei Ihnen eingezogen ist, sollten Sie mit der Erziehung beginnen. Auch wenn es schwer ist, weil die Kleinen ja noch so süß und hilflos erscheinen, sollten Sie keine Schonfrist einplanen. Zusammen mit anderen Wohnungsbewohnern sollten Sie Regeln festlegen, die vorschreiben, was der Hund darf und was nicht. Diese Regeln sollten auch unbedingt und ausnahmslos eingehalten werden. Ein Hund versteht nicht, warum er an einem Tag etwas darf und am nächsten Tag unter Umständen dafür bestraft wird. Wer also einmal Nein sagt, sollte auch dabei bleiben.

Sobald der kleine Welpe im neuen zu Hause angekommen ist, wird er viele, intensive Eindrücke erleben. Störfaktoren, wie laute Geräusche, herumtobende Kinder oder strenge Gerüche sollten verhindert werden, um den Welpen nicht noch mehr zu verunsichern. Geben Sie dem Welpen Zeit und lassen Sie ihn behutsam alles erkunden.

2. Mit Loben und Tadeln gewaltfrei erziehen

Gewalt bringt weder in der Kindererziehung noch bei der Welpenerziehung etwas uns es sollte als selbstverständlich angesehen werden, dass beides absolut tabu ist. Ein wichtiger Grundstein bei der Welpenerziehung ist das Loben bei einem richtigen Verhalten und das Tadeln, bei einem falschen Verhalten des Hundes. Befolgt Ihr Welpe eine Regel, sollten Sie ihn mit einem freundlichen „Fein“ loben und vielleicht sogar streicheln. Er wird es mit einem freudigen Schwanzwedeln erwidern. Macht er hingegen etwas verbotenes, sollten Sie dies mit einem scharfen „Pfui“ Tadeln oder mit Ignoranz.

Section 1. Verlangen Sie nur Dinge, die für den Welpen auch machbar sind

In den ersten Monaten seines Lebens hat der Welpe seine Blase und den Darm noch nicht unter Kontrolle. Bedenken Sie dies und gehen alle 2-3 Stunden mit ihm raus. Auch nach dem Aufstehen sollte der erste Weg nach draußen sein. Erledigt er sein Geschäft dann draußen, loben Sie ihn. Sollte über Nacht dann doch mal etwas in die Wohnung gehen, bringt es Ihnen nichts, wenn Sie ihn am nächsten Tag dafür schimpfen, da er nicht weiß, um was es geht. Auch Methoden, wie den Hund mit der Nase ans Geschäft halten, sollten nicht mehr praktiziert werden, auch wenn früher immer dazu geraten wurde. Generell liegt es in der Natur der Hunde, ihr Revier sauber zu halten. Ihr Hund wird dies schnell merken und seine Geschäfte draußen machen.

Ein weiteres Problem bei Junghunden ist natürlich der ausgeprägte Spieltrieb. Es wird alles probiert, angesabbert und zerkaut. Die Ursachen können hier mehrere sein:

  • dem Hund ist langweilig
  • der Hund hat zu wenig Spielzeug
  • der Hund hat Angst vor dem alleine sein

Schenken Sie dem Hund in der ersten Zeit viel Aufmerksamkeit, bringen ihm aber auch bei, dass er nicht der Mittelpunkt ist. Nach und nach, sollte er er behutsam daran gewöhnt werden, auch mal alleine zu bleiben. Beginnen Sie mit ein paar Minuten und erhöhen die Dauer schrittweise. Es sollte zur Routine werden, dass Ihr Hund bei Bedarf mal alleine bleiben muss. Daher sollten Abschiedrituale oder Begrüßungsleckerlis vermieden werden. Das heißt natürlich nicht, dass Sie Ihren Hund nicht loben dürfen, wenn er in der Zeit lieb war.

3. Welpenerziehung Fazit

Wie Sie sehen, werden zur Hundeerziehung keine besonderen Mittel, Gegenstände oder Ratgeber benötigt. Bei einem Hund erreichen Sie mit Lob, Tadel und Durchhaltevermögen am meisten. Wichtig ist natürlich, dass Sie bei allem konsequent bleiben.

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